Prophylaxe - Mobbing & BurnOut

Definition Coaching

Coaching ist die professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung von Personen mit Führungs- / Steuerungsfunktionen und von Experten in Unternehmen / Organisationen. Zielsetzung von Coaching ist die Weiterentwicklung von individuellen oder kollektiven Lern- und Leistungsprozessen bzgl. primär beruflicher Anliegen.

Als ergebnis- und lösungsorientierte Beratungsform dient Coaching der Steigerung und dem Erhalt der Leistungsfähigkeit. Als ein auf individuelle Bedürfnisse abgestimmter Beratungsprozess unterstützt ein Coaching die Verbesserung der beruflichen Situation und das Gestalten von Rollen unter anspruchsvollen Bedingungen.

Durch die Optimierung der menschlichen Potenziale soll die wertschöpfende und zukunftsgerichtete Entwicklung des Unternehmens / der Organisation gefördert werden.

Inhaltlich ist Coaching eine Kombination aus individueller Unterstützung zur Bewältigung verschiedener Anliegen und persönlicher Beratung. In einer solchen Beratung wird der Klient angeregt, eigene Lösungen zu entwickeln. Der Coach ermöglicht das Erkennen von Problemursachen und dient daher zur Identifikation und Lösung der zum Problem führenden Prozesse. Der Klient lernt so im Idealfall, seine Probleme eigenständig zu lösen, sein Verhalten / seine Einstellungen weiterzuentwickeln und effektive Ergebnisse zu erreichen.

Ein grundsätzliches Merkmal des professionellen Coachings ist die Förderung der Selbstreflexion und -wahrnehmung und die selbstgesteuerte Erweiterung bzw. Verbesserung der Möglichkeiten des Klienten bzgl. Wahrnehmung, Erleben und Verhalten.


"Balint-Gruppentraining kann überall dort von Nutzen sein, wo die zwischenmenschlichen Beziehungen ein wesentliches Element der beruflichen Tätigkeit darstellt." Jörg Kaspar Roth

Coaching

für alle Berufsgruppen

besonderes mit Erziehern, Lehrer, Sozialpädagogen, kirchlichen Mitarbeitern in allen Positionen

Balintarbeit

Eine spezielle Form der Supervision ist die von dem ungarischen Psychoanalytiker Michael Balint (1896-1970) entwickelte Balintarbeit. Sie stellt die zwischenmenschliche Beziehung in den Fokus der Betrachtung.

In der klassischen Balintgruppe sitzen 8 – 12 Ärzte unter der Moderation eines ausgebildeten Balintgruppenleiters zusammen. 1 ½ Stunden lang beschäftigen sie sich mit einer Arzt-Patient-Beziehung, die der vorstellende Arzt besser verstehen möchte. Er beschreibt die Begegnung mit einem Patienten aus der Erinnerung, ohne dass er hierzu Aufzeichnungen oder eine Krankenkartei benutzt.

Es entsteht so ein erlebnis- und gefühlsnaher Eindruck vom Referenten, vom Patienten und von Ihrer Beziehung zueinander.

Die Teilnehmer, die diesem Bericht zuhören, geben anschließend ihren Eindruck, ihre Gefühle und Fantasien dazu wieder. Hieraus entsteht ein komplexes Bild der Arzt-Patient-Beziehung, das der Vortragende sich schweigend aus der Distanz in Ruhe betrachten kann. Er bekommt Anregungen für eine neue Sichtweise, blinde Flecken werden erhellt.

Er erkennt seine Wirkung auf den Patienten und seine eigenen Verhaltensmuster.

In Balintgruppen nutzen wir die analytische Betrachtung der Arzt-Patient-Beziehung, um mehr Verständnis für „den Arzt, seinen Patienten und die Krankheit“ zu erlangen, wie es in Balints Buch über seine Forschungsergebnisse beschrieben wird („The doctor, his patient and the illness, Michael Balint 1957)

Die Balintarbeit bietet einerseits ein Stück Selbsterfahrung für den Arzt, die allmählich zu einer „begrenzten aber doch wesentlichen Wandlung in seiner Persönlichkeit“ (Balint) führt.

Andererseits lernt der Arzt, sich stärker auf den Patienten und dessen Erleben zu konzentrieren und dadurch über die Krankheit hinaus die Gesamtpersönlichkeit, den Ganzheitsaspekt im Auge zu behalten, offen für die Erkenntnis, dass psychische und soziale Faktoren einen ebenso wichtigen Einfluss auf die Entwicklung einer Krankheit haben können wie die körperlichen Veränderungen.

Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient wird leichter und effektiver.

Somit dient die Balintarbeit dem Wohle des Patienten und des Arztes.

Diese Methode ist auch für andere helfende und soziale Berufsgruppen, wie Lehrer, Pfarrer, Sozialarbeiter, klinische Psychologen, Schwestern, Pfleger etc. anwendbar und nutzbringend.

Balintarbeit

in Gruppen für jeden der mit Menschen arbeitet

Diese Methode ist auch für andere helfende und soziale Berufsgruppen, wie Lehrer, Pfarrer, Sozialarbeiter, klinische Psychologen, Schwestern, Pfleger etc. anwendbar und nutzbringend.